Torsten

Babyblaue Seiten: Musik voller Groove und Komplexität!

Neue Review des aktuellen Zelinka-Albums. Thoralf Koss schreibt auf den Babyblauen Seiten:

“Musik voller Groove und Komplexität! Musik, die so klingt, wie man es sich von einem Trio wünscht, das nicht nur alle Grenzen auslotet, sondern diese auch noch locker-lässig überschreitet. Musik, bei der sich ein Steve Vai oder Joe Satriani verdammt warm anziehen können!”

Den gesamten Artikel könnt ihr auf den Babyblauen Seiten lesen.

Review on Babyblaue Seiten

Review on Babyblaue Seiten

Wenn der Opa seinen Enkel animiert, dessen instrumentale Jazz-Rock-Combo nach ihm zu benennen, dann hat das schon was. Jedenfalls mehr als die Motivation, nach dem x-ten „Herrn der Ringe“ seine Band nach der y-sten Darstellerfigur zu benennen. Bands, die den Namen eines nahen Verwandten tragen, nehmen das, was sie machen, garantiert persönlicher als das, was X-Y-Filmmusik-Zeitgeister so veranstalten.

Auch der Begriff „Combo“ passt ausdrücklich in dieses Bild der ehemaligen Ossi-Musikkultur, die solche wunderbaren Prog-Acts wie die Stern-Combo Meissen hervorbrachte und die nun mit Leipziger Musikern, die schon zu Ost-Zeiten bei DDR-Bands wie Berluc oder Brigitte Stefan & Meridian oder nun in der Krause-Band (mit dem ehemaligen Stern-Combo-Meissen-Sänger Larry B.) aktiv waren, „bestückt“ ist. Musik aus dieser Ecke ist immer Musik, die von großartigen Könnern an ihren Instrumenten und ähnlich großartigen kompositorischen Ideen lebt. Eine Behauptung, die Zelinka locker mit ihrem Debütalbum bestätigen.

Auf „Zelinka“ vereinen sich ausschließlich instrumental die verschiedensten Musikspielarten, die von Prog über Jazz bis hin zu Blues, Metal und Funk reichen. Doch egal, in welchem Bereich sich der Klang gerade wohl fühlt, er ist immer auf höchstem Niveau und lässt keinen schwachen Rohrkrepierer zu, der sich zwanghaft dort (also im Pop oder melodischen Rock) anzubiedern versucht, wo er nicht hingehört, aber erfolgsversprechender erscheint. Gitarre, Schlagzeug und Bass reichen um Musik zu schaffen, die im Grunde so etwa jeden begeistern sollte, der sich die Musik des Mahavishnu Orchestras genauso gerne anhört wie die solcher Prog-Großmeister der Marke King Crimson. Aber auch deren deutsche Entsprechung Long Distance Calling ist ein hervorragendes Musikmaß, an dem man Zelinka nicht nur messen kann, sondern das auch durchaus noch intensiver zu begeistern vermag. Nur den besagten „harmonisch-poppigen Stoff“ meines Vor-Rezensenten vermag ich einfach nicht zu entdecken.

Musik voller Groove und Komplexität! Musik, die so klingt, wie man es sich von einem Trio wünscht, das nicht nur alle Grenzen auslotet, sondern diese auch noch locker-lässig überschreitet. Musik, bei der sich ein Steve Vai oder Joe Satriani verdammt warm anziehen können!

Deutsche Mugge: ZELINKA bietet eine ungemein reizvolle Mischung aus Metal, Funk, Bluesanleihen und Jazz

Deutsche Mugge über Zelinka: “ZELINKA bietet eine ungemein reizvolle Mischung aus Metal, Funk, Bluesanleihen und Jazz”.

Das Trio ZELINKA konstituiert sich aus “alten”, soll heißen, erfahrenen Hasen des Musikgeschäfts. Der virtuose Gitarrist Bernd “Fleischmann” Fleischer spielte früher bereits in angesagten Kapellen wie BERLUC oder BRIGITTE STEFAN & MERIDIAN. Weitere bekannte Leipziger Projekte seinerseits waren oder sind die maßlosen bzw. die KRAUSE BAND. Zuweilen tritt Bernd auch solo auf und beweist sich hierbei nicht zuletzt als talentierter Texter. Der Bandname ZELINKA geht übrigens übrigens auf seinen Großvater zurück. Torsten Großmanns Basskünste sind ebenso bei P 70 oder dem noch neuen Act BO BERRY zu bewundern. Kay Rohr, studierter Pianist wie Schlagzeuger, war ebenfalls bei den maßlosen dabei, trommelte bei einem erfolgreichen Supertramp-Cover-Projekt und arbeitet als Veranstalter. ZELINKA bietet eine ungemein reizvolle Mischung aus Metal, Funk, Bluesanleihen und Jazz. Der Spaß am gemeinsamen anspruchsvollen Musizieren ist ersichtlich, der freundlich-kollegiale wie auch erwachsen-entspannte Umgang macht die Band aus. Der nicht stattfindende Gesang wird nicht als Nachteil hingenommen, sondern lässt die filigran arrangierten Instrumentals nur umso heller strahlen. Es finden sich zahlreiche wunderschöne Melodien, die man sich auch in anderen Zusammenhängen gut vorstellen könnte, etwa als Erkennungsmelodien diverser Medienformate. Erstaunt nimmt man einmal mehr zur Kenntnis, dass im stark kommerziell geprägten Musikbusiness derartige Aufbrüche hin zu eigenständigen, qualitativ orientierten künstlerischen Ufern möglich sind! Eine erste CD liegt vor, eine zweite ist dem Vernehmen nach in der Mache. Man darf also gespannt sein; es lohnt, Bernd, Torsten und Kay weiterhin auf ihren musikalischen Wegen zu begleiten.

Review on Deutsche Mugge

Review on Deutsche Mugge

Das Trio ZELINKA konstituiert sich aus “alten”, soll heißen, erfahrenen Hasen des Musikgeschäfts. Der virtuose Gitarrist Bernd “Fleischmann” Fleischer spielte früher bereits in angesagten Kapellen wie BERLUC oder BRIGITTE STEFAN & MERIDIAN. Weitere bekannte Leipziger Projekte seinerseits waren oder sind die maßlosen bzw. die KRAUSE BAND. Zuweilen tritt Bernd auch solo auf und beweist sich hierbei nicht zuletzt als talentierter Texter. Der Bandname ZELINKA geht übrigens übrigens auf seinen Großvater zurück. Torsten Großmanns Basskünste sind ebenso bei P 70 oder dem noch neuen Act BO BERRY zu bewundern. Kay Rohr, studierter Pianist wie Schlagzeuger, war ebenfalls bei den maßlosen dabei, trommelte bei einem erfolgreichen Supertramp-Cover-Projekt und arbeitet als Veranstalter. ZELINKA bietet eine ungemein reizvolle Mischung aus Metal, Funk, Bluesanleihen und Jazz. Der Spaß am gemeinsamen anspruchsvollen Musizieren ist ersichtlich, der freundlich-kollegiale wie auch erwachsen-entspannte Umgang macht die Band aus. Der nicht stattfindende Gesang wird nicht als Nachteil hingenommen, sondern lässt die filigran arrangierten Instrumentals nur umso heller strahlen.d 20140722 1885671896 Es finden sich zahlreiche wunderschöne Melodien, die man sich auch in anderen Zusammenhängen gut vorstellen könnte, etwa als Erkennungsmelodien diverser Medienformate. Erstaunt nimmt man einmal mehr zur Kenntnis, dass im stark kommerziell geprägten Musikbusiness derartige Aufbrüche hin zu eigenständigen, qualitativ orientierten künstlerischen Ufern möglich sind! Eine erste CD liegt vor, eine zweite ist dem Vernehmen nach in der Mache. Man darf also gespannt sein; es lohnt, Bernd, Torsten und Kay weiterhin auf ihren musikalischen Wegen zu begleiten.

Rezension unseres Albums bei 1beat

Melina Linder hat für das Magazin “1beat” das Zelinkaalbum aufgelegt, ihr Fazit:

“Zweifellos ein grandioses Instrumentalalbum von wirklich talentierten Musikern, die sich mit ihrem Herzen voll und ganz ihrer Tätigkeit verschrieben haben! Und einen Faktor sollte man neben den ganz offensichtlichen Dingen wie Abwechslung und Perfektion nicht vergessen: Das Album mach verdammt gute Laune!.”

Den gesamten Artikel könnt ihr bei 1beat lesen.

Review on 1beat

Review on 1beat

Ganz ehrlich: bisher ist es mir immer unglaublich schwer gefallen über ein Instrumentalprojekt eine Meinung abzugeben. Mir fehlt dabei immer noch der Gesang, denn ohne diesen werden die Musiker tatsächlich rein nach ihrem Können im Einspielen der einzelnen Instrumente beurteilt – eine Sache, die nie einfach ist.

Nun kommt da ein Trio an, das eine unglaubliche Reife mit sich zieht und eben solch ein Instrumentalalbum im Gepäck hat: Zelinka mit ihrem gleichbenannten Debütalbum.

Ein Album, das von größerer Reife eigentlich nicht mehr zeugen kann, die jahrelange Musikerfahrung der Bandmitglieder hört man in jedem einzelnen Ton raus.Das Klänge des ersten Liedes ertönen und man sitzt da: „Wann kommt da denn jetzt mal Gesang?“
Das geht das ganze Lied so und man wird fast wahnsinnig, doch nur bis ‚Safaga‘… Auf einmal liegt es ganz klar auf der Hand: „Die brauchen das gar nicht. Klappt prima ohne.“

Einzelne Lieder erscheinen zwar perfekt zum Mitsingen, doch der Sound und die Musik an sich hauen einen schon aus den Schuhen!
Sehr selten hatte ich Alben auf dem Schreibtisch, bei denen ich Blues, Funk, Rock und Jazz in einem Satz schreiben konnte und das alles nur durch fantastische Gitarrenklänge. Was will man mehr?

Zweifellos ein grandioses Instrumentalalbum von wirklich talentierten Musikern, die sich mit ihrem Herzen voll und ganz ihrer Tätigkeit verschrieben haben! Und einen Faktor sollte man neben den ganz offensichtlichen Dingen wie Abwechslung und Perfektion nicht vergessen: Das Album mach verdammt gute Laune!

Review on Magazine “Bass Professor”

Review on Bass Professor

“Neben Grossmann am Bass wird das Trio durch Gitarrist Bernd Fleischer und Schlagzeuger Kay Rohr komplettiert. Alle drei haben im Bereich DDR-Rock einiges an Credits vorzuweisen und sind absolut keine unbeschriebenen Blätter. Zusammen zelebrieren sie eine instrumentale Mischung aus Fusion, Hardrock und 90er Jahre-Crossover, bei der offensichtlich der Fokus mehr auf dem rockigen, instrumentalen Ensemblespiel liegt als bei ausufernden Improvisationen.
Damit haben sie – trotz anachronistischer Anflüge – einen ganz eigenen Sound kreiert, den sie durch die gelungenen Produktion und eine eisenharte Performance auf Platte gebannt haben.”